von Sonja Mannhardt | Jan. 1, 2014 | Blog
Happy New Year ! Frohes Neues Jahr ! ،Feliz Aٌo Nuevo! Bonne année ! Felice Anno Nuovo ! Mutlu yeni yıllar! 新年快乐 ! ! с Но́вым го́дом! うれしい新しい年 ! السنة الجديدة المبتهجة! Szczesliwego Nowego Roku ! Godt Nytt År ! טובה ומתוקה שנה
Das Ende des Jahres 2013 wurde gebührend gefeiert, der Anfang des neuen Jahres 2014 ist gemacht. Was wird es uns bringen? Was kommt auf uns zu? Lassen wir uns überraschen!
Für das vor uns liegende Jahr, die besten Wünsche für Sie und Ihre Liebsten, wo immer Sie sind, was immer Sie für eine Sprache sprechen, was immer Sie bewegt. Ich freue mich bereits heute auf Begegnungen mit Ihnen.
Unser Leben ist von Anfangen und Beenden bestimmt. Jedes Jahr erleben wir einen Frühling, der durch einen Sommer abgelöst wird. Danach folgt ein Herbst, um sein Ende dann durch den Anfang des Winters erlebt. In jedem Monat sehen wir den Mond kommen, wachsen und wieder gehen. Die Wochentage kommen und gehen, beginnen und enden. Täglich erleben wir einen neuen Tag anbrechen und seinen Niedergang, das Licht, das kommt und das Heraufziehen der Dunkelkeit. Selten im Jahreslauf wird sich der Mensch dieses Lebens-Rhythmus so bewusst, wie angesichts des Jahreswechsels.
Wir nehmen uns Zeit auf Vergangenes zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen, Abschied zu nehmen. Dem Jahr ein würdiges Ende zu bereiten. Gleichzeitig werden Erwartungen, Hoffnungen auf das neue Jahr wach, es werden Vorsätze gefasst. In jedem Ende liegt ein neuer Anfang inne und diesem Anfang möcte ich ein paar GeDANKEN schenken. Texte, die mich berühren, die mir wichtig sind, die ich gefunden habe, die mich gefunden habe, die mir geschenkt wurden.
Ich möchte diese Texte mit Ihnen teilen mit den besten Wünschen für ein gutes, neues Jahr 2014.
Happy New Year ! Frohes Neues Jahr ! ،Feliz Aٌo Nuevo! Bonne année ! Felice Anno Nuovo ! Mutlu yeni yıllar! 新年快乐 ! ! с Но́вым го́дом! うれしい新しい年 ! السنة الجديدة المبتهجة! Szczesliwego Nowego Roku ! Godt Nytt År ! טובה ומתוקה שנה
Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Daß ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein. Karl Henckell
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit. Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass. Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre doch was!
Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh‘, statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du,
Statt Angst und Hemm ein bisschen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bisschen mehr Licht,
kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht, Nicht erst auf Gräbern – da blüh’n sie zu spät! Peter Rosegger
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken –
Der wird im Mondschein, ungestört von Furcht – die Nacht entdecken
Der wird zur Pflanze, wenn er will, zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde durchs ganze Weltall reisen.
Er weiß, dass er Nichts weiß, wie alle anderen auch Nichts wissen,
nur weiß er, was die Anderen und er noch lernen müssen.
Wer in sich fremde Ufer spürt und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört von Furcht, sich selbst entdecken.
Abwärts zu den Gipfeln seiner selbst – blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt, nimmt er gelassen auf
Wer Schmetterline lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht – sich selbst entdecken.
Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist dann selbst lebendiger als all seine Erben.
(NOVALIS)
Meine Präsente für Sie, Ihre Unternehmen, Ihre Führungskräfte, Ihre Liebsten, zum Jahresstart.
Ich freue mich auf Begegnungen 2014 mit Ihnen, Ihren besten Führungskräften, Ihren Liebsten und wünsche Ihnen alles Gute.
Ihre Sonja Mannhardt

Ich schenke Ihnen ZEIT
Zeit, mich kennen zu lernen
Zeit, Vertrauen aufzubauen
Zeit, zu prüfen, ob wir zusammen passen
Für die erste Begegnung bezahlen Sie 0,00.- EURO
Und für Anmeldungen zu einer (R)AUSzeit 2014 bis zum 31.01.2014 erhalten Sie eine
Stunde Executive-Coaching zusätzlich.

Ich schenke Ihnen ZEIT
Zeit, nach der (R)AUSzeit
Zeit, für eine zusätzliche Executive-Coaching Stunde.
(Wert der Stunde 220.- Euro)
für 0,00.- EURO
von Sonja Mannhardt | Dez. 16, 2013 | Blog, Unkategorisiert
Ihnen und Ihren Liebsten wünsche ich von Herzen ein frohes, gesegnets Weihnachtsfest, besinnliche, entspannte Feiertage und alles Gute für ein erfolgreiches, gesundes, zufriedenes neues Jahr.
Ich danke Ihnen für Ihr geschenktes Vertrauen, Ihr entgegengebrachtes Interesse und die vielen Handreichungen und neuen, sowie vertrauten, vielfältigsten Begegnungen in diesem Jahr.
Ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Geschenken.
Ich möchte mich bei Ihnen bedanken mit einem kleinen Präsent:
Ich schenke Ihnen meine ZEIT.
> Führungskräfte, die sich weiterentwickeln möchten,
> Führungskräfte, die eine private Sorge beschäftigt,
> Führungskräfte, die aus einer Erschöpfungsfalle herausfinden wollen,
> Führungskräfte, die Unterstützung in einer Führungsfrage suchen,
> Führungskräfte, die aus den gängigen Seminar-Schuhen bereits herausgewachsen sind,
sind herzlich Willkommen, dieses ZEIT-Präsent einzulösen.

Mein Advents- und Weihnachtspräsent für Führungskräfte unterwegs:
Executive-Coaching im Wert von 90.- Euro exklusiv für SIE.
Warum ich das tue, fragen Sie sich?
1. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der MITmenschlichkeit. Es ist mir eine Freude, SIE zu beschenken.
2. Führungskräfte-Coaching ist Vertrauenssache und diese benötigt eine Vertrauensbasis. Hierzu möchte ich in Vorleistung treten und Ihnen die Hand reichen.
3. Viele Führungskräfte sind gegenüber Coaching zu Recht skeptisch. Diese Skepsis möchte ich gerne zerstreuen.
Und hier noch dies und das
WeihnachtsBÄCKEREI
Weihnachtsguezli, Gebäck oder Weihnachtsplätzchen
kleine Kunstwerke, kleine Weihnachtsschätzchen,
ohne sie ist nicht Weihnachten, sie gehören dazu
Duft nach Zimt und Anis schenken „Heimat“ und „Ruh“.
Gemeinsames werkeln in der Küche; Genuss und Geschenk zugleich
so lange gebacken wird, bleibt Weihnachten auch ohne Konsum erinnerungsREICH. (SMM 2012)
Zimtsterne– Rezept

3 Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. 250g Puderzucker, 1,5 TL Zimt und ½ EL Kirschwasser vorsichtig unterheben. 5 EL von dieser Masse zur Seite stellen.
Unter die restliche Masse, 350g gemahlene Mandeln heben. Den Teig 1 Std. in den Kühlschrank stellen. Dann zwischen Klarsichtfolie auf 1,5cm ausrollen und Sterne ausstechen. Die Zimtsterne auf ein Backblech geben, mit dem Guss bestreichen und über Nacht ruhen lassen. Am Folgetag bei 200 Grad exakt 5 Minuten backen. (439 kcal/100g)
Kulinarischer GeNUSS
Markgräfler GeNÜSSE, wer hätte das gedacht
auch 2013 haben wir Feld-, Wald-, und Wiesenfrüchte wieder zu kleinen Delikatessen gemacht.
Rüstige Senioren packten mit an,
jeder tat, was er am besten kann.
Holunderrezepte bereichern ab jetzt unser Repertoire und Rumtöpfchen – einfach wunderbar.
SMM 2013
Zur Bestellliste
(R)AUSzeiten – DAS Geschenk
Wie wäre es mit einer (R)AUSzeit? Für SIE, einen geliebten Menschen, einen Mitarbeiter?
Hier finden Sie das Programm 2014.
Persönliche, individuelle Gutscheine stellen wir Ihnen gerne ebenfalls aus.
> Familien-(R)AUSzeit
> Winter-(R)AUSzeit im Kloster
> Frauen-(R)AUSzeit in 4*Wellness
> Pilger-(R)AUSzeit in Deutschland
> Golf-(R)AUSzeit im Dreiländereck
Und last, but not least – eine Weihnachtsgeschichte
Von Mensch zu Mensch_Swabedoo
und eine eigene, hier als Video, sonst als Buch erhältlich.
Von Herzen,
Ihre
Sonja Mannhardt

von Sonja Mannhardt | Nov. 29, 2013 | Blog, Führungskräfte, Unkategorisiert
Führungskräftecoaching erfreut sich zwar immer mehr Beliebtheit, doch die Skepsis gegenüber dieser Art, Führungskräfte in ihren ureigensten Aufgaben zu unterstützen, ist noch immer groß. Befragungen unter Top-Entscheidern zeigen, dass viele Executives, Coaching nicht für erfolgreich halten.
Diese Einschätzung verwundert nicht, denn nicht nur ist die Berufsbezeichnung „Coach“ nicht geschützt, es fehlen bisher sowohl einheitliche Qualitätskriterien, als auch aussagekräftige Studien zur Effektivität von Executive Coaching. Doch nicht nur die harten Daten bezüglich des Outcomes dürften interessieren, sondern auch die Faktoren, die für Effektivität mitverantwortlich gemacht werden können. In einer einzigartigen Studie wurde jetzt „hinter die Kulissen“ geschaut.
Beliebt oder nicht beliebt, erfolgreich oder doch nicht?
Im Executive Coaching Survey 2013 der Stanford University kommt man zu folgendem Schluss: „Nearly Two-Thirds of CEOs do not receive outside Leadership Advice – But nearly all want it.“ (1)
Dass Coaching erfolgreich sein kann wurde in vielen Studien untersucht und auch was genau die Coachees aus dem Prozess mitgenommen haben. (2)
Auch wurde unlängst verglichen, ob Executives genauso zufrieden mit „Selbstcoaching“ sind oder doch ein Coach notwendig ist. Die Studie von Martina Offermanns zeigt, dass es offenbar nicht ohne geht. (3)
Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Es gibt viele Vermutungen, wenn es darum geht zu erklären, was genau Coaching erfolgreich macht.
Führungskräftecoaching könnte dann besonders erfolgreich sein, wenn,
1. Der Coach eine fundierte, langjährige Coachingausbildung hat
2. Der Coach auf einem eng umrissenen Coaching-Gebiet ein Experte ist oder ein besonderer Branchenkenner.
3. Der Coach viele Coaching-Tools kennt
4. Der Coach bestimmte Methoden beherrscht
5. Der Coach eine langjährige Erfahrung vorweist
6. Der Coach in Führungspositionen gearbeitet hat
7. Der Coach gut vernetzt ist und sich regelmäßig fortbildet
8. Der Coach empfohlen wird.
9. Die Führungskraft einen besonders starken Leidensdruck hat
10. Die Führungskraft mit dem Coaching zufrieden ist (bedeutet Zufriedenheit auch effektiv?)
11. Coaching ein klar strukturierter Prozess ist
12. Coaching ein bestimmtes Thema ins Zentrum rückt
Das sind nur einige der verbreiteten Meinungen. Nur Weniges ist gesichert, doch Einiges könnte mit der „Greatest Ever“ Executive Coaching Outcome Study von Prof. Dr. Erik de Haan, London jedoch ins Reich der Mythen verbannt werden können (4).
Ein kleiner Exkurs in die Pädagogik-Forschung
Kennen auch Sie das aus Ihrer Schulzeit? Ein Jahr hatten Sie in einem Fach eine gute Note, das Jahr darauf „rutschten“ Sie ab, um im darauffolgenden Jahr wieder zu Höchstleistungen „fähig zu sein“? Ist es eine Frage des Stoffs, der Klassengröße, der Methode? Sind Sie selbst innerhalb eines Jahres verblödet, um im kommenden Jahr wieder an IQ dazugewonnen zu haben, oder ist es vielleicht das, was viele Schülergenerationen schon immer vermuteten? Ist es vielleicht eine Frage des Lehrers, der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler?
Genau das legt der Neuseeländer Hattie mit seiner Studie nahe. Mehr als 800 Metaanalysen mit mehr als 50.000 Einzeluntersuchungen und unsagbare 250 Millionen Schülerstimmen sind in diese Studie eingeflossen. Das Ergebnis ist eindeutig: (5) Die Faktoren Eltern-Schüler Verhältnis (d =.72), Feedback (d =.73) und Klarheit (d =.75) sind mit die effektivsten Faktoren, die Hattie eruieren konnte.
Greatest-Ever Executive Coaching Outcome Study
Könnte es sein, dass ähnliches auch bei Coaching-Studien erwartet werden kann, gerade weil der Mensch keine Maschine ist, in die Informationen hineingegeben werden und gewünschte Handlungen herauskommen, sondern menschliche Wesen, die großteils „unbewusst“ unterwegs sind? Deren Handlungsmotive verdeckt sind, stets einem positiven Nutzen verfolgt (A.Adler) und immer sozial (im Mitsein mit anderen) betrachtet werden müssen, um zu verstehen, was vor sich geht?
Umso interessanter ist die „Greatest-Ever Studie“, denn sie schließt methodisch eine Lücke und lässt Betrachtungen zu, die bisher in dieser Form nicht möglich waren. De Haan wählte einen speziellen Ansatz, um Aussagen über Erfolgsfaktoren zu treffen, die bisher so nicht getroffen werden konnten.
Er liess sowohl Executive Coaches, als auch die Führungskräfte und die Auftraggeber Fragebögen über ein und denselben Coaching-Prozess ausfüllen. So konnte ein einziger Coaching-Verlauf aus den drei Perspektiven Coach, Coachee und Sponsor beleuchtet und aussagekräftige Statements über Erfolgsfaktoren formuliert werden. (4, 6).
Mehr als 1100 Coaches aus 34 Ländern und über 1800 Führungskräftefragebögen gingen in die 75% Datenerfassung ein, die momentan vorliegt.
Hier die Ergebnisse in Kurzfassung
- Führungskräftecoaching ist erfolgreich. Sowohl Coach, als auch Klient und Auftraggeber können Effekte wahrnehmen und schätzen die Effektivität des Coaching-Prozesses ähnlich ein.
- Führungskräftecoaching ist umso effektiver, je besser die Beziehung zwischen Coach und Klient ist.
Diese scheint besonders gefährdet zu sein, wenn Coaches nicht freiwillig zum Coaching gehen, sondern geschickt werden.
- Die Beziehungsqualität ist für das Coaching Resultat der stärkste Prädiktor, sowohl aus der Sicht des Klienten, als auch aus der Sicht des Coachs.
- Die Beziehung ist abhängig vom gegenseitigen Vertrauen, von einer klaren Auftragsklärung und vom Ziel.
- Die Selbstwirksamkeitserwartung steht in direktem Zusammenhang mit der Beziehung und dem Resultat. Je mehr der Klient an sich und seine Wirksamkeit glaubt und motiviert für das Coaching ist, desto besser wird die Beziehung empfunden und desto besser sind die Ergebnisse.
Weitere Ergebnisse können hier nachgelesen werden. (4) und (6) oder lesen Sie das Management Summary hier (7)
Persönlicher Erfolg und Ausblick
Besonders engagierte Executive-Coaches konnten ein persönliches Benchmark bekommen. Durch meine Teilnahme konnten mehr als 50 Coaching-Prozesse in die Studie einfließen. Bereits heute bin ich dankbar dafür, im internationalen Benchmark-Vergleich besonders zufriedene Klienten zu haben. Mit dieser neutralen Evaluation zähle ich jetzt zu den wenigen Coaches, die auf ein internationales Benchmark zurückgreifen können und den direkten Vergleich mit über 1100 anderen Executive-Coaches nicht scheute. Einen Teil meiner Effektivität können Sie hier auf Seite 15 einsehen. Gerne zeige ich potentiellen Auftraggebern weitere Ergebnisse meines Benchmark.
Um zukünftig die „Spreu vom Weizen“ in der Coaching Szene zu trennen, würde ich mir wünschen, dass nicht nur umfangreiche Kriterienkataloge für Coaching-Ausbildungen aufgestellt werden (8). Dies entspräche in etwa einer „Curriculum-Anpassung“ eines Pädagogik-Studiums. Dies garantiert aber keinesfalls die Coaching-Qualität, insbesondere weil bei den Forderungen wieder ganz essentielle Aspekte, wie beispielsweise eine eigene, intensive, persönlichkeitsbildende Lehrberatung, Fallbegleitenden Supervisionen, sowie die Themen Übertragung und Gegenübertragung vollkommen ausgeblendet würden.
Ich würde mir eher wünschen, dass jeder, der Executive-Coaching anbietet, die Möglichkeit haben sollte, seine Arbeit als Benchmark-Vergleich von einer neutralen Forschungsinstitution bewerten zu lassen. Es wäre ein Segen für HR-Manager und wäre nicht nur effektiv, sondern auch wirtschaftlich effizient (9).
An dieser Stelle sei noch folgendes erwähnt:
> Herzlichen Dank an meine werte Kollegin, Frau Gudrun Happich, für Ihren entsprechenden Artikel.
> Hier finden Coaches und HR-Personen eine Coaching-Evaluationsplattform.
Mein Geschenk für „skeptische“ CEO´s und Executives

Ich schenke Ihnen Coaching- ZEIT im Wert von 90.- Euro
bei Anmeldung zum Executive-Coaching bis Ende März 2014
Lesen Sie einen Teil meiner Coaching-Projekte hier
Und machen Sie den „Geschmackstest“ hier, denn wie wir oben lernten: Es ist die Beziehungsebene, die stimmen muss.
(c) Sonja M. Mannhardt 11/2013
Führungskräfteentwicklung & Gesundheitsmanagement
(1) Executive Coaching Survey, Stanford University, 2013
(2) Tooth J-A. Coaching effectiveness survey instruments: taking stock of measuring the immeasurable. International Journal of Theory, Research and Practice, Volume 6,2, 2013
von Sonja Mannhardt | Okt. 7, 2013 | Blog
Erinnern Sie sich? Sie sitzen als Kind beim Arzt. Dieser zückt eine Spritze, sie sehen dieses lange, spitze Ding. Sie werden blass. Sie fürchten sich ein wenig, doch der Arzt lächelt sie freundlich an: „Das pickst nur ein wenig, tut aber nicht weh.“ Der Arzt setzt die Spritze, sie vertrauen ihm voll und ganz, dass es gar nicht weh tut und dann: Ein stechender Schmerz. Es tut doch weh! Ein weiterer Schmerz: Der Arzt hat gelogen! Sie verziehen das Gesicht, wollen gerade losheulen, doch schon sagt ein anderer Erwachsener: „Du brauchst doch nicht zu weinen, das hat doch gar nicht weh getan!“ Sie hören schlagartig auf zu weinen und schweigen. Was stimmt hier nicht? Hat der andere Recht, der offenbar besser weiß, was sie spüren? Sie sind also ein Weichei und sollen sich nicht so anstellen? Oder doch den weichen Kern ernst nehmen? Dieses „Das tut doch gar nicht weh!“, verfolgt uns nicht selten ein ganzes Leben.
Der Mensch ein „animal rationale“? – Ein paar Beispiele
Viele Menschen machen das ein Leben lang. Sie schweigen und haben gelernt, sich ein Leben lang einzureden: „Das tut doch gar nicht weh!“
Sie bleiben „stark“, komme was wolle und koste es was es wolle.
Da ist z.B. diese Teamleiterin, die sich für eine Coachingveranstaltung anmeldet, sich auch anfangs auf das Coaching einlässt, doch immer dann, wenn es darum geht wirklich hinzuschauen, sagt Sie: „So schlimm ist das aber gar nicht. Daran brauchen wir nicht zu arbeiten.“ Sie war ein ganzes Leben lang auf „Das tut doch gar nicht weh“ und „wer nichts leistet, der ist faul“ programmiert. Kein Wunder möchte sie Coaching (mir tut da was weh, worüber ich mal dringend reden möchte) und möchte doch kein Coaching (ich bin selber groß, ein Indianer kennt kein Schmerz, ich muss das selbst schaffen). Sie ist noch nicht soweit, ihrem Coach zu vertrauen. Sie weiß, dass es weh tun wird, wenn wir über ihren Perfektionismus und den Druck, den sie sich und anderen macht, sprechen. Sie weiß, dass sie sehr erfolgreich ihr eigenes Coaching boykottiert. Sie weiß, dass ihr „stark sein müssen“ eine Fassade ist. Doch sie weiß nicht, wozu sie diese Strategien anwendet. Sie kennt die Wurzeln ihres „Das darf doch alles gar nicht weh tun“ nicht und bis dahin wird sie immer dieselben Strategien anwenden, wenn ihr jemand „nah“ oder „zu nahe“ kommt.
Da ist z.B. der Abteilungsleiter, der ab und zu auf der Arbeit aus der Haut fährt und von seinem Chef zum Coaching geschickt wird. „In unserer Familie zählen alle zu den Besten, also streng dich an.“ Das hörte er als Junge häufig, wenn sein Vater aus der Haut fuhr, weil er keine Eins mit nach Hause brachte. Er zählte zu den Besten, in der Schule, im Studium, auf seiner Karriereleiter. Und wie sein Vater fährt er heute aus der Haut, wenn seine Mitarbeiter nicht zu den Besten zählen, ihre Arbeit nicht so ernst nehmen, wie er selbst, Fehler herunterspielen und nicht nach Perfektion streben. Seinen eigenen Schmerz über dieses „Der Beste sein müssen“, hat er lange Zeit verdrängt, denn „das tut doch gar nicht weh.“
Oder die Freiberuflerin, der heute mal wieder „Honig ums Maul“ geschmiert wurde, als es darum ging, sie als Seminarleiterin zu gewinnen (es geht ja um die Gesundheit einer Krankenkasse, da will man ja Qualität!). Auf die Frage, was den Umfang des Seminars anbelangt und was das Honorar betrifft, gab es zwei kurze, aber sehr heftige Spritzen-Pikser. 1. Einer Krankenkasse ist die Gesundheit der Mitarbeiter gerade mal 5 Zeitstunden wert. Punkt 14.00 Uhr sollen die MA wieder an ihrem Arbeitsplatz sitzen und 3. Das Seminar soll ein Einkaufstraining, einen Praxisteil und viele, viele „RATSCHLÄGE und TIPPS“ beinhalten 3. Sie sind bereit für dieses umfassende Halbtagesseminar (!!) sage und schreibe 40.- Euro brutto pro Unterrichtseinheit zu bezahlen, was 12.- Euro pro Person entspricht! Ein Budget für den praktischen Teil haben sie natürlich nicht vorgesehen, ebenso wenig wie für die Vorbereitung. „Das tut doch gar nicht weh“, sagt die Vernunft (vergiss es doch einfach) und doch: So ein unverschämtes Dumping-Angebot und so viel Dummheit tun einfach weh. Wer käme schon auf die Idee für einen Schubkarren bezahlen zu wollen und dafür einen Porsche zu bekommen. Gerade dort, wo es aber um Menschen geht, schreckt man offensichtlich vor Geiz ist geil-Spritzen nicht mehr zurück und nimmt jeden Schmerz in Kauf – Hauptsache billig, die Wirkung ist egal. „Viele unser Referenten freuen sich, ehrenamtlich für uns tätig zu sein,“wird auf meine Absage behauptet. Daran zweifle ich! „Das tut doch gar nicht weh!“ Wirklich nicht? Solche Kollegen zerstören nicht nur sich selbst, sondern auch das letzte Fünkchen Qualität im Gesundheitssystem. Und „leider können wir Ihnen finanziell nicht entgegenkommen. Wir haben nur dieses Budget für einen „Gesundheitstag pro Jahr“ Das glaube ich sofort! „Das tut doch gar nicht weh?“ – Na dann fragen wir doch mal, was Präventions-Maßnahmen mit NULLeffekt und NULLqualität den Solidarstaat jährlich denn so kosten?
Frauen mit hohem Leidensdruck. „Das tut doch gar nicht weh.“
Gute Schulabschlüsse, exzellente Ausbildungswege gehen, darin brillieren Frauen. Das Gros der Frauen möchte gerne Kinder haben (91%) und wenn dem so ist, dann leisten Sie das Gros der Familienarbeit, auch wenn Sie erwerbstätig sind. Mütter mit Kinder bis 12 Jahren arbeiten heute genauso häufig, wie Frauen, ohne Kinder. 76% der Männer wünschen sich Frauen, die einer Erwerbstätigkeit nachgeben, doch bei der Hausarbeit bleiben ca. 70% der Arbeit an den Frauen hängen. Sie arbeiten pro Tag 2,3 Stunden mehr, was der Hausarbeit und Kinderbetreuung zuzuschreiben ist. Auch sind Frauen nach wie vor zu 73% für die Pflege von Familienangehörigen zuständig.
Und jetzt, die Daten der Allensbach-Studie? Männer haben die Nase voll von Gleichberechtigung?
Viele Frauen leiden stumm und „funktionieren“ einfach. Auch sie haben gelernt: „Das tut doch gar nicht weh!“ oder „Stell dich nicht so an, das schaffst du schon.“
Sie kommen dann häufig zu mir in die Gesundheitspraxis, weil sie sich gesundheitlich nicht wohl fühlen. Das Einzige, was sie sich noch erlauben zu spüren, sind körperliche Beschwerden, doch wie sie psychisch leiden, das nehmen sie lange Zeit nicht wahr.
Der erste Schritt – Sich als ein emotionales Wesen wahrnehmen.
E
s gibt Vieles im Leben, was nicht mit einem „Das tut doch gar nicht weh“ weggeredet und zerredet werden kann, wo Mensch die Erfahrung macht, dass das Leben nicht berechenbar ist und keineswegs stets ein „Yes we can“ bereit hält.
Es gibt kein Leben ohne Sorgen, Weh und Ach, es gibt kein Mensch SEIN ohne Emotionen, ohne Leid und leiden.
> Krankheit und „Verletzungen“
> Trennungen und Abschiede
> Sterben und Tod
Wenn wir Menschen das Leid, die Krisen, die Not, die Krankheiten wieder annehmen, als Teil des Lebens, uns wieder annehmen als soziale, emotionale und damit auch verletztliche Wesen, dann ist ein erster Schritt zu mehr WOHL und Gleichgewicht sicherlich getan. Einen Schmerz als das wahrzunehmen, ein „Das tut mir weh“ ernst zu nehmen und sich beizeiten ein „Pflaster“ in Form einer Unterstützung zu holen, kann durchaus sehr heilsam sein.
Mein besonderes Angebot für „Das tut mir aber weh“ – Situationen:
SOS-Online-Coaching im Monat Oktober für Führungskräfte unterwegs.
SOS-Online-Coaching für Frauen in Doppel- und Dreifachbelastungen.
Termine nach Vereinbarung.
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/wiedereinstieg-aufgabenteilung-pdf,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Ausge_C3_BCbte-Erwerbst_C3_A4tigkeit-von-M_C3_BCttern,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/genderreport/1-Bildung-ausbildung-und-weiterbildung/1-4-Schulische-bildung/1-4-3-schulabschluesse.html
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/HaushalteMikrozensus/BroschuereFrauenMaenner0010013109001.pdf?__blob=publicationFile
http://www.bpb.de/apuz/28222/junge-frauen-bessere-schulabschluesse-aber-weniger-chancen-beim-uebergang-in-die-berufsausbildung?p=all
von Sonja Mannhardt | Sep. 30, 2013 | Blog, Unkategorisiert
Hilfe – mir fällt nichts ein! Ich sitze vor meinem Blog, der längst geschrieben sein sollte, doch mir fällt nichts ein. Das kenne ich sonst nicht. Man sagt mir nach, dass meine Kreativität wohl für drei komplette Leben reichen würde und man mich wohl erst beerdigen muss, bis ich aufhöre, kreativ zu sein.
Bin ich etwa bereits gestorben, dass mich diese unkreative „mir fällt absolut nichts ein“ Phase bereits seit vielen Wochen belastet? Was ist bloß los? Diese Kreativblockade möchte ich zum Anlass nehmen, hier ein paar Gedanken zum Thema „Kreativität“ und „Muße“ zu äußern und mit Ihnen, werten Lesern, zu teilen. Ich möchte mich mit Ihnen darüber auszutauschen was Menschen brauchen, um klare Gedanken zu fassen, um kreativ zu sein oder es zu bleiben.
Unsere Welt wird immer komplexer, dichter. Immer schneller scheint sich die produktive Welt zu drehen. Die Menschen hetzen, rennen ihrer Arbeit, ihrer Zeit, auch der freien, manchmal sogar ihrem Leben hinterher. Sie „kommen“ zu nichts mehr, fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. R. Sennett nennt diese Welt den „mp3-Kapitalismus“ und meint damit, dass vom Arbeitsmenschen nicht mehr das Erlernen eines Handwerks gefordert wird, das zur Präzision gebracht wird, sondern die Fähigkeit, sich ständig auf neue Gegebenheiten einzulassen. Doch ist das möglich? „Ich habe die Kontrolle über mein Leben verloren“ heißt es manchmal in den Coachings. „Mir fehlt es an Zeit“ oder „Ich funktioniere nur noch“, oder „Ich halte diesen Druck nicht mehr länger aus,“ sind weitere Aussagen, die ausdrücken, was Menschen heute „blockiert“. Meist bleibt es bei einem sehnsüchtigen: „Man müsste mal wieder“.
Doch ist es die ZEIT, die fehlt? Haben wir überhaupt ZEIT? Oder fehlt es vielleicht eher an Muße?
Ist es vielleicht sogar die Muße, die Menschen hoch kreativ macht, vielleicht sogar leistungsfähig hält?
1. Kreativität braucht Muße
Jüngst las ich, dass eine Studie herausgefunden hat, dass Ruhepausen, Mittagspausen die „Produktivität“ drastisch einschränken. Ein Leser meines Kommentars meinte darauf: „Machen wir uns darauf gefasst, dass bald Pausen ganz abgeschafft werden, weil sie die Produktivität stören.“
So weit hergeholt ist das wahrscheinlich gar nicht, wenn man das „Leistungssubjekt“ nur noch unter dem Gesichtspunkt der Produktivität betrachtet.
Doch was geschieht, wenn Menschen zeitlich und von finanziellen Zielen permanent unter Druck geraten? Was, wenn sie gezwungen werden, nur noch zu „funktionieren“? Was geschieht, wenn Menschen vom Leben so dermaßen gefordert werden, dass sie an ihre „Leistungsgrenze“ kommen?
Das habe ich die letzten Wochen leibhaft am eigenen Leibe erfahren! Das Schicksal schlug im Privaten hart zu und seitdem ertappe ich mich, wie auch ich häufig nur noch funktioniere. Mir kommt es vor, als jonglierte ich mit vielen Bällen gleichzeitig und nur damit beschäftigt, dass kein einziger runterfällt. Mir scheint, dass mir „keine Zeit“ für etwas anderes bleibt. Habe ich sie nicht, oder nehme ich sie mir nicht? Die Antwort ist einfach und doch manchmal so schwer zu realisieren…
Was ist mit all den vielen Menschen, die sich bei der Arbeit „ausgebeutet, getrieben, verheizt“ fühlen? Sind sie Opfer oder Täter oder beides zugleich? Warum gibt es im Land der Dichter und Denker immer weniger Neues? Wozu brauchen wir „Kreativ-Workshops“ und „Kreativseminare“? Glaubt man ernsthaft daran, dass Kreativität herstellbar/machbar/erzeugbar ist? Weshalb wird für den „Ideenklau“ heutzutage so viel Energie und Geld ausgegeben, anstatt sich Kreative ins Haus zu holen und Ihnen Raum zum arbeiten zu geben? Auch DENKarbeit ist Arbeit! Könnte es daran liegen, dass die heutige Arbeitswelt nicht gerade geeignete Rahmenbedingungen für ein kreatives Schaffen bereithält?
Wir wissen aus vielen Studien: Wer zu viele Dinge gleichzeitig macht, macht nichts wirklich gut. Wer multitaskt, ist nicht produktiv, sondern unfähig sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Wir wissen, dass Druck nicht die Leistung steigert, sondern diese und die Gesundheit gefährdet. Wir wissen, dass die Verdichtung und Beschleunigung von Arbeit weder zu besseren Ergebnissen, noch zu klugen Einfällen führen. Wir wissen, dass die Dauerkommunikation und der Ruf nach Transparenz nicht das bewirkt, was man sich dadurch erhoffte. Wir wissen, dass nur die Muße zu wahren FREI-Räumen verhilft, die frei machen und Neues zuLASSEN. (Neuer Sonderforschungsbereich an der Philosophischen Fakultät in Freiburg: MUSSE). Prof. G. Figal spricht in diesem Zusammenhang von: „Muße als Schlüssel zum Verständnis des Lebens selbst.“
Kann es folglich sein, dass es ohne Muße keine Kreativität gibt? Und was benötigt Kreativität, dass sie sich wieder ereignet?
2. Kreativität braucht ein LASSEN.
„Jetzt seien Sie doch mal spontan!“ Dieser Satz ist genauso grotesk, wie die Aufforderung: „Seien Sie doch mal kreativ.“ Kreativität funktioniert nicht auf Knopfdruck. Kreativität ereignet sich durch ein LASSEN, ein SEIN lassen, ein sich EINlassen auf eine Sache und ABlassen von Druck, Zwang und willentlichem ErSCHAFFEN. Muße braucht ZUwendung, hin zur Sache, ist ein erfülltes Tun, ein NACHdenken ohne Vorausschau, ohne Prognose. Kreativität geschieht folglich willenlos, nicht wollend, müssend, sondern stellt sich ein.
Je mehr Menschen keine Möglichkeit mehr gelassen wird, zu lassen, wenn nur noch leisten im Vordergrund steht und Ziele, je mehr nur noch Ergebnisse, Resultate zählen, je weniger kann der Mensch lassen und je weniger Neues entsteht. So jedenfalls sehe ich das und bemerke, während ich diesen Satz schreibe – ich bin wieder im LASSEN, nicht im MÜSSEN-Modus und es fühlt sich gut an. Zeit ist plötzlich wieder bedeutungslos, ich fühle mich FREI von Druck, FREI von Müssen, womit Kreativität wieder eine Chance bekommt, zu gedeihen.
Doch wo sind in Unternehmen diese FREI-Räume, wo wird dieses LASSEN unterstützt, wertgeschätzt?
Gerne höre ich von guten Beispielen in Ihren Unternehmen!
3. Kreativität braucht keine ZEIT, sondern einen Muße-Raum
Viele kreative Menschen erzählen mir, dass Ihnen die besten Ideen auf der Toilette oder im Bett einfallen. Manchen FÄLLT etwas EIN, während sie in der Badewanne liegen, oder joggen. Sie schlendern durch einen Park, durch einen Garten, sehen ein Bild, beobachten eine scheinbar belanglose Begebenheit und da ist sie – die Idee.
Mir geht es genau so. Doch was bedeutet das? Für neue Ideen benötigt es einen ungestörten Raum, einen Raum in dem wir einfach nur sind, einen Raum, der ein LASSEN erlaubt, dem SEIN an sich Raum lässt, einen Raum, der von sich aus STIMMT, uns in Stimmung bringt. Mensch, Sache und Muße-Raum sind in EinKLANG. Wir benötigen einen SpielRAUM, einen Raum für BeSINNung, einen Raum für Möglichkeiten. Muße ist räumlich, nicht jedoch zeitlich. In meiner Sprache ist die Muße ein FREI-Raum, keine FREI-Zeit (die widerum von der Arbeit/Leistung her definiert wird. Zeit ohne Arbeit).
Der Mensch jedoch schreit nach „Frei-Zeit“ und bemerkt nicht, dass ihm dies keinen FREI-Raum lässt. Sobald ein solcher Raum entstehen könnte, sich öffnen könnte, sich zeigen könnte, wird er häufig als „Langeweile“ abgetan oder kommentiert mit: „Hast du nichts zu tun?“ oder „wer nichts leistet, der ist faul.“ Was das für die Kreativität an sich und wie Prof. Figal es sagt, für das Verständnis des Lebens an sich bedeutet, das mag man sich nicht ausmalen.
Muße hat etwas contemplatives, etwas bewerstellendes, etwas gestaltendes.
Muße ist es, was Menschen fehlt, nicht Zeit und auch keine Freizeit.
Muße ist nicht nur für kreative Menschen ein „Grundnahrungsmittel“, es hilft uns, mit dem Sein, dem Leben, seinen Herausforderungen, der SinnFINDUNG in schweren Zeiten besser zurecht zu kommen. Das jedenfalls ist meine persönliche Überzeugung.
GeLASSEN gelassen
Ohne es zu wollen, konnte ich gerade in Muße sein, alles andere vergessen. Ich habe mir die Zeit nicht genommen, sondern mich ihr und der Sache hingegeben; habe gelassen und siehe da: Da steht ein Text, wo wochenlang ein leerer Bildschirm war…
Ihre Meinung interessiert mich:
1. Sind Sie kreativ?
2. Was benötigen Sie, um kreativ zu sein?
3. Wie gelingt es Ihnen, sich diesen FreiRAUM zu schaffen?
4. Wie und wo tanken Sie auf?
Literatur:
Kreativitätsforschung
Jahrbuch 2012 – Kreativität
Arbeitsbedingungen und Kreativität
Prof. Dr. Figal. Philosophischer Lehrstuhl, Freiburg – SFB (Sonderforschungsbereich Muße).
R. Sennett: Die Kultur des neuen Kapitalismus und Der flexible Mensch.
H. Arendt: Vita activa oder vom tätigen Leben.