Webinare – Eine lohnenswerte Reise in der Bildungslandschaft

Webinare – Eine lohnenswerte Reise in der Bildungslandschaft

 blogparadeWohin geht die Webinar-Reise?

Als ich vor mittlerweile fünf Jahren meine eigene Webinar-Reise antrat, wusste ich natürlich nicht, wohin die Reise geht. Ich hatte ein Ziel vor Augen, sicher. Doch wir wissen ja, wie es sich mit Zielen verhält. Manchmal entsteht der Weg durch´s Gehen und nicht selten müssen wir an Wegkreuzungen neu entscheiden, welche Richtung wir einschlagen wollen. Nicht nur einmal musste ich eine Zielkorrektur vornehmen, so wie dies im Leben und Berufsleben häufig gefordert wird.

Gerne folge ich einem Aufruf der @redemacherin, Frau Torma, mich an ihrer Blog-Parade zu beteiligen und ein persönliches Webinar-Plädoyer abzugeben. Bereits heute bin ich gespannt darauf, die vielen anderen Reise-Beiträge zu lesen und von anderen Erfahrungen zu hören. Ob es eine WAHR-Scheinlichkeit gibt, wie es in Zukunft weitergeht? Lassen wir uns gemeinsam überraschen.

Ziel – Um zu wissen wohin wir gehen, sollten wir wissen woher wir kommen…

Das Einzige, was mich von Anfang an, wie eine unsichtbare Wanderroute auf meinem Webinar-Weg begleitete war, dass es mir nicht auf Masse, nicht auf Mainstream, nicht auf Geld machen über Alles, ging, nicht darum massenhaft Kontakte zu generieren ohne Sinn und Verstand und um jeden Preis, sondern um qualitativ hochwertige Fortbildungsangebote.

Sie sollten mein bestehendes Seminar- und Vortragsangebot sinnvoll  ergänzen und in der Lage sein mein ganzes ethisches Menschenbild und meine Arbeitsprinzipien rund um Lehre und Lernen wiederspiegeln.  An dieser Haltung hat sich bis heute nichts geändert.  Sie bestimmt noch immer meine Webinar-Reise und hilft mir an Weggabelungen auf meinem Weg zu bleiben, sowohl in der Rolle des Webinar-Anbieters, als auch in meiner Rolle als Webinar-Besucher.

Bevor ich am Ende des Beitrags mein persönliches Plädoyer abgebe, hier noch ein paar Gedanken, die ich mit Ihnen als Wegbegleiter  gerne teilen möchte.

Weg – Der Weg entsteht beim gehen

Wie die Planung einer Reise, machte auch ich mir zu Anfang Gedanken darüber, was ich wollte, wohin ich wollte, wie ich dahin wollte. Ich malte mir die Webinar-Zukunft in schillernden Farben aus. Ich glaubte, dass es einen ähnlichen Webinar-Hype geben würde, wie ich ihn damals bereits aus den Staaten kannte. Einige Zeit ist seitdem vergangen, viele Webinar-Plattformen wurden von mir ausprobiert, zahlreiche Webinare,  von mir als Kunde, sowohl als kleine und feine Veranstaltungen,  als reine Werbeveranstaltungen, als auch als Flatrate-Tages-Events besucht.
Viele hundert Webinare wurden von mir selbst angeboten, viele wertvollen Erfahrungen gesammelt.

Und heute, an dieser Stelle meiner eigenen Reise als Webinar-Anbieter, an dieser Stelle wo mich mein persönlicher Webinar-Weg bis heute hinführte, kann ich nur eines mit Gewissheit sagen:

„DIE Webinar-Plattform gibt es nicht, DAS Webinar gibt es nicht, DEN Webinar-Anbieter ebenfalls nicht, DAS Webinar-Ziel, DIE Webinar-Reise und DIE Webinar-Zukunft wohl auch nicht.“

Gibt es folglich DIE eine Antwort auf obige Frage und wie würde ich dieselbe beantworten, wenn es eine gäbe? „Menschen sind einzigartig, sowohl als Kunde, als auch als Webinar-Anbieter, als Dienstleister, Berater. Eebenso einzigartig sind die verschiedenen Webinar-Reiseziele der Anbieter und ebenso einzigartig und vielfältig wird die Methodik genutzt. Ich weiß also,  dass ich nicht weiß, wohin die allgemeine Webinar-Reise hingeht, wo Sackgassen sind und was als Irrweg betrachtet werden kann.

Ich weiß nicht einmal mit Gewissheit, wohin mich meine eigene Webinar-Reise führt, denn als Phänomenologe hüte ich mich vor Prognosen und halte mich an das, was auch meine Arbeit ausmacht. Ich halte mich an fundierte Analysen, sprich RÜCKblicke. „Erzähle mir woher du kommst und ich sage dir, wohin du gehst“. Eines weiß ich folglich mit Sicherheit:

Ich werde so lange Webinare anbieten, solange ich selbst Freude an diesem Format habe, solange ich darin eine win-win-win Situation für Anbieter, Besucher und Webinar-Pattform erkennen kann.
Ich werde solange Webinare anbieten, solange ich für meine Angebote Wertschätzung meiner Teilnehmer erfahre.
Ich biete so lange Webinare an, so lange mir Teilnehmer bestätigen, dass ich noch immer auf einem WERTvollen, NUTZbringenden und SINNvollen Webinar-Weg bin.

Ich begnüge mich folglich damit, „auf dem Weg zu sein“ und mit einem Etappenziel, das da heißt: Ja, Webinare sind wertvolle Instrumente der Erwachsenenbildung. Ich bin noch immer auf der Reise und freue mich darauf, was mir künftig auf dem Weg und neben dem Weg und über dem Weg so alles begegnet. Vielleicht begegnen wir uns sogar auf unserer je eigenen Webinar-Reise? Und wer weiß, was uns so eine kurze Wegbegleitung bringen wird?

Reisebericht  – Platz nehmen, Rückschau halten, Etappenziel genießen

Ich nehme also schon mal Platz auf meiner Webinar-Reise, setze mich in, halte inne, schaue hin, hinein in die Ferne, genieße den Blick in die Weite, die Tiefe,  höre hin und hinein, nehme wahr, vergegenwärtige was war und momentan ist und ziehe zusammenfassend folgenden Schlüsse aus meiner bisherigen Webinar-Reiseerfahrung, gerne als kurze Zusammenfassung, denn wer Webinare liebt, der liebt auch KISS (keep it short & simple), denn auch auf einer Reise von 1000 Meilen, beginnt das Ganze mit dem ersten Schritt und der ersten Reiseetappe.

1.       Meine Webinar-Reise als Teilnehmer

  • Eine sehr gute Möglichkeit, mich von zu Hause aus fortzubilden, ohne zu reisen.
  • Gerade dort, wo es um reine Informationsvermittlung geht, halte ich das Format für sinnvoll und für mich nützlich.
  • Gerne bin ich bereit, für sehr gute Webinare auch gutes Geld zu bezahlen, denn ich spare bereits viel Geld dadurch, dass ich nicht reisen und übernachten muss.
  • Eine 85:15 Lösung, Information zu Eigenwerbung ist für mich vollkommen in Ordnung, da ich weiß, wie zeitintensiv die Durchführung hochwertiger Webinare ist. Ist der Werbeblock größer als 20 Prozent, so steige ich aus. Und stielt mir der Webinaranbieter gar meine Lebenszeit durch eine Dauerwerbesendung und lässt mich mit einer Nullinformation frustriert zurück, so bekommt dieser Anbieter auf meine ganz persönliche „kein lohnendes Reiseziel“ Liste.
  • Da ich Wert auf Qualität lege, ist es mir wichtig auch fundierte Information zu bekommen. FastFood Webinare (30 Minuten) besuche ich daher auch in Zukunft nicht. Wenn ich mich genüsslich auf mein Bänkchen setze und mich einlogge, möchte ich den Blick in die Welt geniessen nicht fastFOODEN.

2.       Meine Webinar-Reise als Leiter einer Online-Akademie

  • Ein Gros der theoretischen Grundlagen meiner vertiefenden und sehr Praxis bezogenen Seminare/Trainings habe ich mittlerweile als Webinare ausgelagert. Das hat viele Vorteile:
  • Ich kann auf meine vertiefenden Seminare hinweisen und bereits in den Webinaren „den kleinen aber feinen Unterschied aufzeigen“.
  • Für meine Webinare habe ich mir Themen ausgesucht, die zum denken anregen, Informationen liefern, die nicht „gegoogelt“ werden können, die ohne meine langjährige „Reiseerfahrung“ gar nicht möglich und denkbar wäre. Das generiert für meine Teilnehmer einen Mehrwert, der im Gegenzug auch mich zufrieden macht. Denn wie auf meinen (R)AUSwegen, geht es mir auch  auf meinen Webinar-Wegen um Sichterweiterung und  darum, spezielle Tiefblicke zu gewähren, um gerade der Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen gerecht zu werden.
    Ohne Chat im Direktkontakt gibt es bei mir keine Webinare.
  • Webinare sind zwar Vortragsveranstaltungen im alten akademischen Sinn, doch ist auch die individuelle Beziehungsbildung möglich, wenn sich die Zuhörer aktiv beteiligen. Genau diese direkte Kommunikation halte ich für eines der Erfolgsgeheimnisse von Webinaren. Reisen sind Begegnungen, Begegnungen zwischen Menschen und dazu gehört der Dialog. Und um heutzutage zu reisen, braucht man nicht einmal zu reisen.
  • Ich kann meine Seminare und Trainings, was den Theorieanteil aufweist, entlasten und spare damit Zeit für die Transfer-Arbeit während meiner Seminare/Workshops.
  • Hervorragend ist, wie schnell es mir möglich ist, auf aktuelle Bedarfe zu reagieren und einfach ein Angebot ins Netz zu stellen. Ich brauche nicht zu warten, bis jemand mich bucht um aktiv zu werden, so dass ich mit absolut aktuellen Themen viel schneller am Markt bin.
  • Ich finde es phantastisch, wie ich über Webinare Menschen kennenlerne, die mir auf meinen anderen Berufswegen nie begegnet wären. Viele Innovative, kreative Köpfe waren darunter und solche, die es gewohnt sind, schnelle Entscheidungen zu treffen und wenig „Berührungsängste“ mit Neuem haben.
  • Daraus haben sich nicht wenige sehr bereichernde Kooperationen ergeben, für die ich sehr dankbar bin und die es auf anderen Wegen so nicht gegeben hätte. Wo kommt es schon vor, dass wir in vollkommen „fachfremde“ Veranstaltungen zu Referenten sitzen, die wir nicht kennen? Webinare machen Mut auch mal abseits gewohnter Pfade, neue Wege zu gehen und Sichterweiterungen zu erlangen.
  • Lieber wandere ich ein Stück mit ein paar Wandern mit denen sich intensive Gespräche auch während der Webinare ergeben, als dass ich eine riesige Wandergruppe hinter mir herziehe und überhaupt nicht bemerke wer da zu mir gefunden hat und ob meine Wanderung auch WIRKlich positiv WIRKT. Ich bleibe auf meinem Weg: Klasse, statt Masse. Information und Mehrwert statt Werbeveranstaltung. Qualität statt Banalität.
  • Was ich mir wünschen würde, wäre, dass Teilnehmer den Nutzen bezahlter Webinare erkennen könnten und die Bereitschaft stiege, den immensen Aufwand (ca. 6 Std. Aufwand für 1 Seminar von einer Stunde, wenn dafür recherchiert, Info gebündelt, eine Spannungskurve aufgebaut, die Präsentation erstellt und die technische Einwandfreiheit gewährleistet werden soll.)
  • Die Grenzen sehe ich dort, wo Wissen, Wollen und Wünschen nicht ausreichen, um einen effektiven Transfer herzustellen. Dazu ist die Zeit meist zu kurz und die Möglichkeit, ganz individualisiert zu vertiefen doch eher begrenzt. Dies kann durch Webinar-Reihen aufgefangen werden, doch diese finden, zumindest bei mir, noch keinerlei Anklang. Ich biete regelmäßig, im Anschluss, individuelles Coaching  an, um die Effektivität von Webinaren zu erhöhen, doch diese Zusatzdienstleistung wird noch nicht in dem Maße genutzt, wie ich es mir wünschen würde.
  • Große Etappenziele:
    Weiterbildungscredits:  Mir ist es gelungen, einige meiner Webinare von Berufsverbänden anerkennen zu lassen. Das bedeutet, dass Besucher im Anschluss eine Teilnahmebescheinigung erhalten und dafür Weiterbildungspunkte erhalten. Eine lukrative Möglichkeit, das lebenslange Lernen zu leben, ohne dafür Reisen und Übernachtungen in Kauf nehmen zu müssen.
    Inhouse:  Es gibt mittlerweile auch Anfragen für exklusive inhouse-Webinare . Hier steht die Wissensvermittlung,  der Austausch und meist die Initiierung von hausinternen Arbeitsgruppen oder die Sensibilisierung für sensible Themen im Vordergrund.

Webinare, als Möglichkeit der Erweiterung der Bildungslandschaft? Ich möchte sie nicht mehr missen.
Meine Webinar-Reise geht auf jeden Fall weiter, sie lohnt sich für alle Reisepartner.
Wir sind noch nicht angekommen…Oder was meinen Sie? Lassen Sie uns ein Stückchen gemeinsam des Weges gehen und uns austauschen.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Ihre

 

Sonja M. Mannhardt

Führungskräfteentwicklung & Gesundheitsmanagement
https://www.sonja-mannhardt.de

info@sonja-mannhardt.de

 

Webinare – Eine lohnenswerte Reise in der Bildungslandschaft

Manager. Wenn privat der Schuh drückt. Anorexie

Wenn das eigene Kind immer weniger wird, wenn es sich nicht mehr an den Familienmahlzeiten beteiligt, gegenüber Vernunftsappellen quasi immun scheint, dann steigt die Sorge.
Hilflosigkeit und Ohnmacht machen sich breit, alte „Strategien“ mit dem Kind umzugehen, laufen ins Leere.

Ein magersüchtiges Kind im Haus zu haben ist nie eine Sache des Betroffenen selbst, sondern beeinflusst die gesamte Familie. Auch gestandene Männer/Manager lässt diese Situation nicht kalt, nicht selten wirkt sich eine Anorexie auch auf die berufliche Leistungsfähigkeit der Eltern aus. Statt Augen zu und durch, sollte frühzeitig auch für Eltern eine Unterstützung gesucht werden.

Hilflosigkeit und Scham

„Frau Mannhardt“. Ich führe über 100 Mitarbeiter, selten fühle ich mich herausgefordert oder gar überfordert, doch diese Situation bringt mich an meine Grenzen. Unsere Tochter entgleitet uns.  Sie wird immer dünner und muss, wenn das so weitergeht in eine Klinik, so sagen die Ärzte. Was haben wir nur falsch gemacht? Die Psychologen sagen wir sollen dafür sorgen, dass unsere Tochter häufiger isst und den Plan befolgt. Wir sollen das Essen unserer Tochter und ihr Gewicht kontrollieren, doch je mehr wir das tun, desto schlimmer wird das Ganze. Meine Frau und ich, wir sind am Ende unseres Lateins. Können Sie uns helfen?“

Betroffene, meist junge Frauen, bekommen sehr schnell Hilfe und psychologische Unterstützung. Doch was geschieht mit den betroffenen Eltern, die sich Vorwürfe machen, die nicht selten zu „Co-Therapeuten“ gemacht werden, die sich ob ihrer Ohnmacht schämen, die jedoch ebenfalls eine Orientierung benötigen? Sie werden nicht selten alleine gelassen, da es zunächst gilt, das betroffene Kind zu stabilisieren.

Natürlich haben Eltern die Möglichkeit eine Familientherapie zu machen, doch nicht selten scheuen insbesondere Führungskräfte in gehobenen Positionen diesen für sie sehr „demütigenden“ Schritt. Man hat doch bis jetzt alles alleine geschafft. Man führt schließlich viele Menschen. Man ist doch selbst nicht psychisch krank.

So geschieht es nicht selten, dass eine nicht unbedeutende Zeit, die Eltern vollkommen alleine gelassen werden und ihre alten Handlungsstrategien an den Tag legen. Nur – wäre das Ganze wohl eher nicht an diesen kritischen Punkt gelangt, wenn all diese Strategien erfolgreich gewesen wären, oder?

Ganzheitliche Betrachtung

Wie eng Anorexie auch mit der Familie, mit Erziehung und mit dem elterlichem Lebensstil zu tun hat, das zeigen folgende Aussagen von betroffenen jungen Frauen und Männern, die von Magersucht betroffen sind.

„Sie behandeln mich noch immer wie ein kleines Kind.“
„Sie vertrauen mir einfach nicht.“
„Sie sehen nur meine Leistung, meine Noten. Für mich interessieren sie sich nicht.“
„Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle. Sie glauben, sie kriegen mich so in den Griff.“
„Die interessieren sich doch nur für sich. Und ich soll so werden, wie sie mich haben wollen.“
„Sie kommen mir so hilflich und klein vor, dabei spielen die sich permanent als Bestimmer auf.“
„Wenn ich meine Anorexie nicht mehr habe, dass zerbricht die Familie! Mein Vater geht schon lange fremd und meine Mutter checkt gar nichts.“
„Erziehung? Wer bei uns nicht pariert, der wird moralisch niedergeknüppelt. Das tut man doch nicht…..Wie ich diesen Satz hasse.“
„Emotionale Krüppel. Keiner redet bei uns über sich und seine Gefühle.“
„Mein Vater behandelt mich, wie einen seiner Angestellten.“
„Für meine Mutter zählt doch einzig und allein nur ihr Aussehen, ihr Gewicht, die neueste Wunder-Diätpille und was andere sagen.“
„Ich habe keine Lust mehr, die Marionette meiner Eltern zu sein.“

Life-Coaching

Es benötigt sehr viel Kraft und Bereitschaft, genau hinzuschauen, um zu erkennen, was sich genau „hinter“ der Anorexie verbrigt, was genau damit ausgedrückt werden will, wo genau die Stellschrauben sind, um Entlastung zu finden und als Familie ein neues „Gleichgewicht“ zu finden.
Und genau deshalb benötigen auch betroffene Eltern kontinuierliche Unterstützung, im Sinne einer Verstehenshilfe und Unterstützung auch die eigenen Denk- und Handlungsmuster zu überdenken.

Gerade für Führungskräfte in gehobenen Positionen, die sich auch auf beruflicher und gesellschaftlicher Ebene verstanden sehen wollen, bietet sich begleitendes Life-Coaching an. Hierbei handelt es sich um professionelles Executive-Coaching, das die Möglichkeit offenlässt, auch über private Angelegenheiten zu sprechen, ohne dass sofort „psychologisiert“ wird.

Loslassen, Vertrauen haben, statt die Kontrolle verschärfen, Selbstbestimmung, Stärken stärken, Mut Emotionen ins Leben zu holen,  Macht, Führen und geführt werden, Ich UND Du, das sind nur einige der Themen, die in den Coachings zur Sprache kommen.

In nur 5-10 Zeitstunden Entlastung finden

Zwischen Medizin, Psychologie, Pädagogik und Daseinsanalyse bin ich es als Coach und Berater seit mehr als 20 Jahren gewohnt, nicht mehr als 5-10 Zeitstunden für eine Begleitung zur Verfügung zu haben. Gerne begleite ich auch Sie, Ihre Tochter, oder Sie als Elternteil ein Stück. Vertrauen Sie auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im coachen und beraten über gängige Tellerränder hinweg. Für Sie als Führungskraft ist auch eine punktuelle Begleitung auf dem Online-Weg eine Möglichkeit, Sie in Ihrem privaten Wohl zu stärken und zu unterstützen. Meine Daten sind evaluiert. Referenzen für dieses „sensible“ Thema finden Sie hier:

> Stimmen von Betroffenen

Und noch einen Vorteil haben Sie, wenn Sie bei mir Beratung buchen. Aufgrund meiner guten Reputation sind meine Gesundheitsberatungen von den Krankenkassen anerkannt. Viele Krankenkassen honorieren professionelle, qualifizierte Gesundheitsberatung mit einer anteiligen Kostenerstattung.

Weitere Artikel zum Thema Anorexie oder Life-Coaching finden Sie hier:

> Size Zero. Schlank um jeden Preis.

> Was Manager abhält ins Coaching zu gehen?

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

adventIhnen und Ihren Liebsten wünsche ich von Herzen ein frohes, gesegnets Weihnachtsfest, besinnliche, entspannte Feiertage und alles Gute für ein erfolgreiches, gesundes, zufriedenes neues Jahr.

Ich danke Ihnen für Ihr geschenktes Vertrauen, Ihr entgegengebrachtes Interesse und die vielen Handreichungen und neuen, sowie vertrauten, vielfältigsten Begegnungen in diesem Jahr.

Ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Geschenken.
Ich möchte mich bei Ihnen bedanken mit einem kleinen Präsent:

 

Ich schenke Ihnen meine ZEIT.

> Führungskräfte, die sich weiterentwickeln möchten,

> Führungskräfte, die eine private Sorge beschäftigt,

> Führungskräfte, die aus einer Erschöpfungsfalle herausfinden wollen,

> Führungskräfte, die Unterstützung in einer Führungsfrage suchen,

> Führungskräfte, die aus den gängigen Seminar-Schuhen bereits herausgewachsen sind,

sind herzlich Willkommen, dieses ZEIT-Präsent einzulösen.

advent

 

Mein Advents- und Weihnachtspräsent für Führungskräfte unterwegs:

Executive-Coaching im Wert von 90.- Euro exklusiv für SIE.
Warum ich das tue, fragen Sie sich?

 

1. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der MITmenschlichkeit. Es ist mir eine Freude, SIE zu beschenken.
2. Führungskräfte-Coaching ist Vertrauenssache und diese benötigt eine Vertrauensbasis. Hierzu möchte ich in Vorleistung treten und Ihnen die Hand reichen.
3. Viele Führungskräfte sind gegenüber Coaching zu Recht skeptisch. Diese Skepsis möchte ich gerne zerstreuen.

Und hier noch dies und das

WeihnachtsBÄCKEREI

plätzchenWeihnachtsguezli, Gebäck oder Weihnachtsplätzchen
kleine Kunstwerke, kleine Weihnachtsschätzchen,

ohne sie ist nicht Weihnachten, sie gehören dazu
Duft nach Zimt und Anis schenken „Heimat“ und „Ruh“.

Gemeinsames werkeln in der Küche; Genuss und Geschenk zugleich
so lange gebacken wird,  bleibt Weihnachten auch ohne Konsum erinnerungsREICH. (SMM 2012)

Zimtsterne– Rezept

zimtsterne

3  Eiweiße  mit einer Prise Salz steif schlagen. 250g Puderzucker, 1,5 TL Zimt und ½  EL Kirschwasser  vorsichtig unterheben.  5 EL von dieser Masse zur Seite stellen.
Unter die restliche Masse,  350g gemahlene Mandeln heben.  Den Teig 1  Std.  in den Kühlschrank stellen. Dann  zwischen Klarsichtfolie auf 1,5cm ausrollen und Sterne ausstechen. Die Zimtsterne auf ein Backblech geben, mit dem Guss bestreichen und über Nacht ruhen lassen. Am Folgetag bei 200 Grad exakt 5 Minuten backen. (439 kcal/100g)


Kulinarischer GeNUSS

rumtopfMarkgräfler GeNÜSSE, wer hätte das gedacht
auch 2013  haben wir Feld-, Wald-, und Wiesenfrüchte wieder zu kleinen Delikatessen gemacht.

Rüstige Senioren packten mit an,
jeder  tat, was er am besten kann.

Holunderrezepte bereichern ab jetzt unser Repertoire und Rumtöpfchen – einfach wunderbar.

SMM  2013

Zur Bestellliste

 (R)AUSzeiten – DAS Geschenk

Wie wäre es mit einer (R)AUSzeit? Für SIE, einen geliebten Menschen, einen Mitarbeiter?
Hier finden Sie das Programm 2014.
Persönliche, individuelle Gutscheine stellen wir Ihnen gerne ebenfalls aus.

Rauszeiten_2014> Familien-(R)AUSzeit

> Winter-(R)AUSzeit im Kloster

> Frauen-(R)AUSzeit in 4*Wellness

> Pilger-(R)AUSzeit in Deutschland

> Golf-(R)AUSzeit im Dreiländereck

 

Und last, but not least – eine Weihnachtsgeschichte

Von Mensch zu Mensch_Swabedoo

und eine eigene, hier als Video, sonst als Buch erhältlich.

Von Herzen,

Ihre

Sonja Mannhardt

Weihnachten_2

 

 

 

 

 

 

Webinare – Eine lohnenswerte Reise in der Bildungslandschaft

Was sind die Erfolgsfaktoren effektiven Führungskräftecoachings?

November 029Führungskräftecoaching erfreut sich zwar immer mehr Beliebtheit, doch die Skepsis gegenüber dieser Art, Führungskräfte in ihren ureigensten Aufgaben zu unterstützen, ist noch immer groß. Befragungen unter Top-Entscheidern zeigen, dass viele Executives, Coaching nicht für erfolgreich halten. 

Diese Einschätzung verwundert nicht, denn nicht nur ist die Berufsbezeichnung „Coach“ nicht geschützt, es fehlen bisher sowohl einheitliche Qualitätskriterien, als auch aussagekräftige Studien zur Effektivität von Executive Coaching. Doch nicht nur die harten Daten bezüglich des Outcomes dürften interessieren, sondern auch die Faktoren, die für Effektivität mitverantwortlich gemacht werden können. In einer einzigartigen Studie wurde jetzt „hinter die Kulissen“ geschaut.

 

Beliebt oder nicht beliebt, erfolgreich oder doch nicht?

Im Executive Coaching Survey 2013 der Stanford University kommt man zu folgendem Schluss: „Nearly Two-Thirds of CEOs do not receive outside Leadership Advice – But nearly all want it.“ (1)

Dass Coaching erfolgreich sein kann wurde in vielen Studien untersucht und auch was genau die Coachees aus dem Prozess mitgenommen haben. (2)
Auch wurde unlängst verglichen, ob Executives genauso zufrieden mit „Selbstcoaching“ sind oder doch ein Coach notwendig ist. Die Studie von Martina Offermanns zeigt, dass es offenbar nicht ohne geht. (3)

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Es gibt viele Vermutungen, wenn es darum geht zu erklären, was genau Coaching erfolgreich macht.
Führungskräftecoaching könnte dann besonders erfolgreich sein, wenn,

1. Der Coach eine fundierte, langjährige Coachingausbildung hat
2. Der Coach auf einem eng umrissenen Coaching-Gebiet ein Experte ist oder ein besonderer Branchenkenner.
3. Der Coach viele Coaching-Tools kennt
4. Der Coach bestimmte Methoden beherrscht
5. Der Coach eine langjährige Erfahrung vorweist
6. Der Coach in Führungspositionen gearbeitet hat
7. Der Coach gut vernetzt ist und sich regelmäßig fortbildet
8. Der Coach empfohlen wird.

9.  Die Führungskraft einen besonders starken Leidensdruck hat
10. Die Führungskraft mit dem Coaching zufrieden ist (bedeutet Zufriedenheit auch effektiv?)

11. Coaching ein klar strukturierter Prozess ist
12. Coaching ein bestimmtes Thema ins Zentrum rückt

Das sind nur einige der verbreiteten Meinungen. Nur Weniges ist gesichert, doch Einiges könnte mit der „Greatest Ever“ Executive Coaching Outcome Study von Prof. Dr. Erik de Haan, London jedoch ins Reich der Mythen verbannt werden können (4).

Ein kleiner Exkurs in die Pädagogik-Forschung

Kennen auch Sie das aus Ihrer Schulzeit? Ein Jahr hatten Sie in einem Fach eine gute Note, das Jahr darauf „rutschten“ Sie ab, um im darauffolgenden Jahr wieder zu Höchstleistungen „fähig zu sein“? Ist es eine Frage des Stoffs, der Klassengröße, der Methode? Sind Sie selbst innerhalb eines Jahres verblödet, um im kommenden Jahr wieder an IQ dazugewonnen zu haben, oder ist es vielleicht das, was viele Schülergenerationen schon immer vermuteten? Ist es vielleicht eine Frage des Lehrers, der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler?

Genau das legt der Neuseeländer Hattie mit seiner Studie nahe. Mehr als 800 Metaanalysen mit mehr als 50.000 Einzeluntersuchungen und unsagbare 250 Millionen Schülerstimmen sind in diese Studie eingeflossen. Das Ergebnis ist eindeutig: (5) Die Faktoren Eltern-Schüler Verhältnis (d =.72), Feedback (d =.73) und Klarheit (d =.75) sind mit die effektivsten Faktoren, die Hattie eruieren konnte.

Greatest-Ever Executive Coaching Outcome Study

Könnte es sein, dass ähnliches auch bei Coaching-Studien erwartet werden kann, gerade weil der Mensch keine Maschine ist, in die Informationen hineingegeben werden und gewünschte Handlungen herauskommen,  sondern menschliche Wesen, die großteils „unbewusst“ unterwegs sind? Deren Handlungsmotive verdeckt sind, stets einem positiven Nutzen verfolgt (A.Adler) und immer sozial (im Mitsein mit anderen) betrachtet werden müssen, um zu verstehen, was vor sich geht?

Umso interessanter ist die „Greatest-Ever Studie“, denn sie schließt methodisch eine Lücke und lässt Betrachtungen zu, die bisher in dieser Form nicht möglich waren. De Haan wählte einen speziellen Ansatz, um Aussagen über Erfolgsfaktoren zu treffen, die bisher so nicht getroffen werden konnten.

Er liess sowohl Executive Coaches, als auch die Führungskräfte und die Auftraggeber Fragebögen über ein und denselben Coaching-Prozess ausfüllen. So konnte ein einziger Coaching-Verlauf aus den drei Perspektiven Coach, Coachee und Sponsor beleuchtet und aussagekräftige Statements über Erfolgsfaktoren formuliert werden. (4, 6).

Mehr als 1100 Coaches aus 34 Ländern und über 1800 Führungskräftefragebögen gingen in die 75% Datenerfassung ein, die momentan vorliegt.

Hier die Ergebnisse in Kurzfassung

  • Führungskräftecoaching ist erfolgreich. Sowohl Coach, als auch Klient und Auftraggeber können Effekte wahrnehmen und schätzen die Effektivität des Coaching-Prozesses ähnlich ein.
  • Führungskräftecoaching ist umso effektiver, je besser die Beziehung zwischen Coach und Klient ist.
    Diese scheint besonders gefährdet zu sein, wenn Coaches nicht freiwillig zum Coaching gehen, sondern geschickt werden.
  • Die Beziehungsqualität ist für das Coaching Resultat der stärkste Prädiktor, sowohl aus der Sicht des Klienten, als auch aus der Sicht des Coachs.
  • Die Beziehung ist abhängig vom gegenseitigen Vertrauen, von einer klaren Auftragsklärung und vom Ziel.
  • Die Selbstwirksamkeitserwartung steht in direktem Zusammenhang mit der Beziehung und dem Resultat. Je mehr der Klient an sich und seine Wirksamkeit glaubt und motiviert für das Coaching ist, desto besser wird die Beziehung empfunden und desto besser sind die Ergebnisse.

Weitere Ergebnisse können hier nachgelesen werden. (4) und (6) oder lesen Sie das Management Summary hier (7)

Persönlicher Erfolg und Ausblick

Besonders engagierte Executive-Coaches konnten ein persönliches Benchmark bekommen. Durch meine Teilnahme konnten mehr als 50 Coaching-Prozesse in die Studie einfließen. Bereits heute bin ich dankbar dafür, im internationalen Benchmark-Vergleich besonders zufriedene Klienten zu haben. Mit dieser neutralen Evaluation zähle ich jetzt zu den wenigen Coaches, die auf ein internationales Benchmark zurückgreifen können und den direkten Vergleich mit über 1100 anderen Executive-Coaches nicht scheute. Einen Teil meiner Effektivität können Sie hier auf Seite 15 einsehen. Gerne zeige ich potentiellen Auftraggebern weitere Ergebnisse meines Benchmark.

Um zukünftig die „Spreu vom Weizen“ in der Coaching Szene zu trennen, würde ich mir wünschen, dass nicht nur umfangreiche Kriterienkataloge für Coaching-Ausbildungen aufgestellt werden (8). Dies entspräche in etwa einer „Curriculum-Anpassung“ eines Pädagogik-Studiums. Dies garantiert aber keinesfalls die Coaching-Qualität, insbesondere weil bei den Forderungen wieder ganz essentielle Aspekte, wie beispielsweise eine eigene, intensive, persönlichkeitsbildende Lehrberatung, Fallbegleitenden Supervisionen, sowie die Themen Übertragung und Gegenübertragung vollkommen ausgeblendet würden.

Ich würde mir eher wünschen, dass jeder, der Executive-Coaching anbietet, die Möglichkeit haben sollte, seine Arbeit als Benchmark-Vergleich von einer neutralen Forschungsinstitution bewerten zu lassen. Es wäre ein Segen für HR-Manager und wäre nicht nur effektiv, sondern auch wirtschaftlich effizient (9).

An dieser Stelle sei noch folgendes erwähnt:

> Herzlichen Dank an meine werte Kollegin, Frau Gudrun Happich, für Ihren entsprechenden Artikel.
> Hier finden Coaches und HR-Personen eine Coaching-Evaluationsplattform.

Mein Geschenk für „skeptische“ CEO´s und Executives

advent

 

Ich schenke Ihnen Coaching- ZEIT im Wert von 90.- Euro
bei Anmeldung zum Executive-Coaching bis Ende März 2014

Lesen Sie einen Teil meiner Coaching-Projekte hier

Und machen Sie den „Geschmackstest“ hier, denn wie wir oben lernten: Es ist die Beziehungsebene, die stimmen muss.

 

 

(c) Sonja M. Mannhardt 11/2013
Führungskräfteentwicklung & Gesundheitsmanagement

 

(1) Executive Coaching Survey, Stanford University, 2013

(2) Tooth J-A. Coaching effectiveness survey instruments: taking stock of measuring the immeasurable. International Journal of Theory, Research and Practice, Volume 6,2, 2013

dehaan
(6) De Haan, Mannhardt. Die Zutaten des Erfolgs. Training Aktuell 8/2013
(7) De Haan, Mannhardt. Management Summary
(9) Stephan M, Gross P-P.Coaching aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht – Ergebnisse der Marburger Coaching Studie 2009.

Organisation und Marketing von Coaching 2011, pp 25-34
Weitere Studien zu Coaching hier

 

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Raus aus der Kreativblockade

Berlin 081Hilfe – mir fällt nichts ein! Ich sitze vor meinem Blog, der längst geschrieben sein sollte, doch mir fällt nichts ein. Das kenne ich sonst  nicht. Man sagt mir nach, dass meine Kreativität wohl für drei komplette Leben reichen würde und man mich wohl erst beerdigen muss, bis ich aufhöre, kreativ zu sein.

Bin ich etwa bereits gestorben, dass mich diese unkreative „mir fällt absolut nichts ein“ Phase bereits seit vielen Wochen belastet? Was ist bloß los? Diese Kreativblockade möchte ich zum Anlass nehmen, hier ein paar Gedanken zum Thema „Kreativität“ und „Muße“ zu äußern und mit Ihnen, werten Lesern, zu teilen. Ich möchte mich mit Ihnen darüber  auszutauschen was Menschen brauchen, um klare Gedanken zu fassen, um kreativ zu sein oder es zu bleiben.

Unsere Welt wird immer komplexer, dichter. Immer schneller scheint sich die produktive Welt zu drehen. Die Menschen hetzen, rennen ihrer Arbeit, ihrer Zeit, auch der freien, manchmal sogar ihrem Leben hinterher. Sie „kommen“ zu nichts mehr, fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. R. Sennett nennt diese Welt den „mp3-Kapitalismus“ und meint damit, dass vom Arbeitsmenschen nicht mehr das Erlernen eines Handwerks gefordert wird, das zur Präzision gebracht wird, sondern die Fähigkeit, sich ständig auf neue Gegebenheiten einzulassen. Doch ist das möglich? „Ich habe die Kontrolle über mein Leben verloren“ heißt es manchmal in den Coachings. „Mir fehlt es an Zeit“ oder „Ich funktioniere nur noch“, oder „Ich halte diesen Druck nicht mehr länger aus,“ sind weitere Aussagen, die ausdrücken, was Menschen heute „blockiert“. Meist bleibt es bei einem sehnsüchtigen: „Man müsste mal wieder“.

Doch ist es die ZEIT, die fehlt? Haben wir überhaupt ZEIT? Oder fehlt es vielleicht eher an Muße?
Ist es vielleicht sogar die Muße, die Menschen hoch kreativ macht, vielleicht sogar leistungsfähig hält?

1. Kreativität braucht Muße

Jüngst las ich, dass eine Studie herausgefunden hat, dass Ruhepausen, Mittagspausen die „Produktivität“ drastisch einschränken. Ein Leser meines Kommentars meinte darauf: „Machen wir uns darauf gefasst, dass bald Pausen ganz abgeschafft werden, weil sie die Produktivität stören.“
So weit hergeholt ist das wahrscheinlich gar nicht, wenn man das „Leistungssubjekt“ nur noch unter dem Gesichtspunkt der Produktivität betrachtet.

Doch was geschieht, wenn Menschen zeitlich und von finanziellen Zielen permanent unter Druck geraten? Was, wenn sie gezwungen werden, nur noch zu „funktionieren“? Was geschieht, wenn Menschen vom Leben so dermaßen gefordert werden, dass sie an ihre „Leistungsgrenze“ kommen?
Das habe ich die letzten Wochen leibhaft am eigenen Leibe erfahren! Das Schicksal schlug im Privaten hart zu und seitdem ertappe ich mich, wie auch ich häufig nur noch funktioniere. Mir kommt es vor, als jonglierte ich mit vielen Bällen gleichzeitig und nur damit beschäftigt, dass kein einziger runterfällt. Mir scheint, dass mir „keine Zeit“ für etwas anderes bleibt. Habe ich sie nicht, oder nehme ich sie mir nicht?  Die Antwort ist einfach und doch manchmal so schwer zu realisieren…

Was ist mit all den vielen Menschen, die sich bei der Arbeit „ausgebeutet, getrieben, verheizt“ fühlen? Sind sie Opfer oder Täter oder beides zugleich? Warum gibt es im Land der Dichter und Denker immer weniger Neues? Wozu brauchen wir „Kreativ-Workshops“ und „Kreativseminare“? Glaubt man ernsthaft daran, dass Kreativität herstellbar/machbar/erzeugbar ist? Weshalb wird für den „Ideenklau“ heutzutage so viel Energie und Geld ausgegeben, anstatt sich Kreative ins Haus zu holen und Ihnen Raum zum arbeiten zu geben? Auch DENKarbeit ist Arbeit! Könnte es daran liegen, dass die heutige Arbeitswelt nicht gerade geeignete Rahmenbedingungen für ein kreatives Schaffen bereithält?

Wir wissen aus vielen Studien: Wer zu viele Dinge gleichzeitig macht, macht nichts wirklich gut. Wer multitaskt, ist nicht produktiv, sondern unfähig sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Wir wissen, dass Druck nicht die Leistung steigert, sondern diese und die Gesundheit gefährdet. Wir wissen, dass die Verdichtung und Beschleunigung von Arbeit weder zu besseren Ergebnissen, noch zu klugen Einfällen führen. Wir wissen, dass die Dauerkommunikation und der Ruf nach Transparenz nicht das bewirkt, was man sich dadurch erhoffte. Wir wissen, dass nur die Muße zu wahren FREI-Räumen verhilft, die frei machen und Neues zuLASSEN.  (Neuer Sonderforschungsbereich an der Philosophischen Fakultät in Freiburg: MUSSE). Prof. G. Figal spricht in diesem Zusammenhang von: „Muße als Schlüssel zum Verständnis des Lebens selbst.“

Kann es folglich sein, dass es ohne Muße keine Kreativität gibt? Und was benötigt Kreativität, dass sie sich wieder ereignet?

2. Kreativität braucht ein LASSEN.

„Jetzt seien Sie doch mal spontan!“ Dieser Satz ist genauso grotesk, wie die Aufforderung: „Seien Sie doch mal kreativ.“ Kreativität funktioniert nicht auf Knopfdruck. Kreativität ereignet sich durch ein LASSEN, ein SEIN lassen, ein sich EINlassen auf eine Sache und ABlassen von Druck, Zwang und willentlichem ErSCHAFFEN. Muße braucht ZUwendung, hin zur Sache, ist ein erfülltes Tun, ein NACHdenken ohne Vorausschau, ohne Prognose. Kreativität geschieht folglich willenlos, nicht wollend, müssend, sondern stellt sich ein.

Je mehr Menschen keine Möglichkeit mehr gelassen wird, zu lassen, wenn nur noch leisten im Vordergrund steht und Ziele, je mehr nur noch Ergebnisse, Resultate zählen, je weniger kann der Mensch lassen und je weniger Neues entsteht. So jedenfalls sehe ich das und bemerke, während ich diesen Satz schreibe – ich bin wieder im LASSEN, nicht im MÜSSEN-Modus und es fühlt sich gut an. Zeit ist plötzlich wieder bedeutungslos, ich fühle mich FREI von Druck, FREI von Müssen, womit Kreativität wieder eine Chance bekommt, zu gedeihen.

Doch wo sind in Unternehmen diese FREI-Räume, wo wird dieses LASSEN unterstützt, wertgeschätzt?
Gerne höre ich von guten Beispielen in Ihren Unternehmen!

 

3. Kreativität braucht keine ZEIT, sondern einen Muße-Raum

Viele kreative Menschen erzählen mir, dass Ihnen die besten Ideen auf der Toilette oder im Bett einfallen. Manchen FÄLLT etwas EIN, während sie in der Badewanne liegen, oder joggen. Sie schlendern durch einen Park, durch einen Garten, sehen ein Bild, beobachten eine scheinbar belanglose Begebenheit und da ist sie – die Idee.

Mir geht es genau so. Doch was bedeutet das? Für neue Ideen benötigt es einen ungestörten Raum, einen Raum in dem wir einfach nur sind, einen Raum, der ein LASSEN erlaubt, dem SEIN an sich Raum lässt, einen Raum, der von sich aus STIMMT, uns in Stimmung bringt. Mensch, Sache und Muße-Raum sind in EinKLANG. Wir benötigen einen SpielRAUM, einen Raum für BeSINNung, einen Raum für Möglichkeiten. Muße ist räumlich, nicht jedoch zeitlich. In meiner Sprache ist die Muße ein FREI-Raum, keine FREI-Zeit (die widerum von der Arbeit/Leistung her definiert wird. Zeit ohne Arbeit).

Der Mensch jedoch schreit nach „Frei-Zeit“ und bemerkt nicht, dass ihm dies keinen FREI-Raum lässt. Sobald ein solcher Raum entstehen könnte, sich öffnen könnte, sich zeigen könnte, wird er häufig als „Langeweile“ abgetan oder kommentiert mit: „Hast du nichts zu tun?“ oder „wer nichts leistet, der ist faul.“ Was das für die Kreativität an sich und wie Prof. Figal es sagt, für das Verständnis des Lebens an sich bedeutet, das mag man sich nicht ausmalen.

Muße hat etwas contemplatives, etwas bewerstellendes, etwas gestaltendes.
Muße ist es, was Menschen fehlt, nicht Zeit und auch keine Freizeit.
Muße ist nicht nur für kreative Menschen ein „Grundnahrungsmittel“, es hilft uns, mit dem Sein, dem Leben, seinen Herausforderungen, der SinnFINDUNG in schweren Zeiten besser zurecht zu kommen. Das jedenfalls ist meine persönliche Überzeugung.

 

GeLASSEN gelassen

Ohne es zu wollen, konnte ich gerade in Muße sein, alles andere vergessen. Ich habe mir die Zeit nicht genommen, sondern mich ihr und der Sache hingegeben; habe gelassen und siehe da: Da steht ein Text, wo wochenlang ein leerer Bildschirm war…

 

Ihre Meinung interessiert mich:

1. Sind Sie kreativ?

2. Was benötigen Sie, um kreativ zu sein?

3. Wie gelingt es Ihnen, sich diesen FreiRAUM zu schaffen?

4. Wie und wo tanken Sie auf?
Literatur:

Kreativitätsforschung

Jahrbuch 2012 – Kreativität

Arbeitsbedingungen und Kreativität

Prof. Dr. Figal. Philosophischer Lehrstuhl, Freiburg – SFB (Sonderforschungsbereich Muße).
R. Sennett: Die Kultur des neuen Kapitalismus und Der flexible Mensch.
H. Arendt: Vita activa oder vom tätigen Leben.

 

 

 

Was Solo-Unternehmer und gute Köche gemeinsam haben.

Was Solo-Unternehmer und gute Köche gemeinsam haben.

DSC02716„Mama, was gibt es heute zu Mittag?“ fragt mein Sohnemann und mir fällt siedend heiß ein, dass ich keine Zeit zum Einkaufen hatte. „Das kann ich Dir erst sagen, wenn ich weiß, was wir noch zu Hause haben,“ sage ich zu ihm und denke: „Kommt mir das als Solo-Unternehmerin nicht bekannt vor?“

Diesen Gedanken nehme ich zum Anlass, einmal über das Gemeinsame zwischen einem guten Koch und einem Solo-Unternehmer laut nachzudenken, um einen Beitrag zu leisten, für Monika Birkner´s Blog-Parade „Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer“, die sich meiner Meinung nach häufig eher mit Managern vergleichen, anstatt sich der Einzigartigkeit ihres Handeln  bewusst zu werden.

Ich bin in einem Unternehmerhaushalt groß geworden und selbst seit 12 Jahren Solo-Unternehmerin. Nie habe ich meinen Vater das Wort „Management“ sagen hören, nie hat er ein Management-Buch gelesen oder gehandelt wie das moderne Management es vorsieht. Er war eben Unternehmer, wie sein Vater und dessen Vater und wie ich. Unternehmer ticken einfach anders und haben sicherlich mehr Gemeinsamkeiten mit einem Koch, als mit einem Manager. Kochen wir also ein schmackhaftes Wertschätzungs-Gericht für Solo-Unternehmer aus dem, was DA ist und traditionell beginnt mit einem: „Man nehme…“

1. Man nehme Persönlichkeit und Fähigkeiten oder:
Wer kocht ist ein Koch, weil er kocht und sich zutraut „Ich kann kochen.“

Derjenige, der in der Küche steht und in Töpfen rührt und mit Pfannen hantiert, derjenige der Lebensmittel veredelt, aus verschiedenen Zutaten schmackhafte Gerichte zaubert, ist der Koch, auch ohne „Koch-Diplom“. Warum? Eben weil er kocht und dafür seine Person, seine Lebenszeit und sein Können in den Dienst der Sache stellt, so gut er eben kann. Und jeder Koch weiß: Probieren geht über studieren. Und, ein Koch kocht nicht aus Selbstzweck, er kocht FÜR andere. Wen kenne ich, wer kennt mich und wem könnte schmecken, was und wie ich koche?

Genauso verhält es sich mit einem Solo-Unternehmer. Er ist ein Unternehmer, weil er etwas unternimmt, sprich sich etwas zutraut. Dazu stellt er sich mit seiner ganzen Persönlichkeit und mit all seinem Können in den Dienst der Sache. Das was ein Unternehmer bereits dabei hat, was ihn einzigartig aber nicht artig macht, ist sehr deutlich wertzuschätzen, denn das kann sich ein Unternehmer nicht theoretisch in „Kochkursen“ aneignen, das ist er, ganz und gar.

Fazit: Das größte Kapital des Solo-Unternehmers ist seine Persönlichkeit und das Vertrauen und Wissen um die eigenen Fähigkeiten und darum, mit wem er vernetzt ist.

2. Man nehme das was DA ist, oder:
Gekocht wird, was im Kühlschrank ist.

Hand aufs Herz: Ist es nicht einfach, aus einem Hochglanzkochbuch ein Rezept auszuwählen und sich, um dieses Wunschgericht auf den Tisch zu bekommen, das Ziel fest im Auge, einfach loszuziehen und koste es, was es wolle, dafür einzukaufen?

Doch die wahren Kochkünstler gehen anders vor:
Sie schauen in den Kühlschrank und in den Vorratsschrank und überlegen, was sie daraus schmackhaftes zaubern können. Sie denken sich Möglichkeiten aus, die sich erstens aus dem ergeben, was DA ist und gleichzeitig geeignet sind, Probleme zu lösen. „Was schmeckt meinen Gästen besser? Eine Suppe oder doch ein warmes Hauptgericht? Wie viel Zeit habe ich noch zur Verfügung, bis die Rasselbande kommt? Zeit für ein Schnellgericht, oder doch etwas Aufwändigeres? Habe ich Helfer, oder muss ich das Gericht in 30 Minuten alleine auf den Tisch bekommen?“

Und genau so verhält es sich mit Solo-Unternehmern. Sie entscheiden sich nach den vorhandenen Mitteln und machen das Beste daraus und freuen sich dann gemeinsam mit ihren Kunden darüber, was daraus entstanden ist.

Fazit: Solo-Unternehmen können stolz darauf sein, dass sie nicht primär ein einzelnes Ziel ins Zentrum rücken, sondern sich immer an den vorhandenen Mitteln orientieren um gleichzeitig Probleme lösen.

3. Man nehme das was DA ist und mache verschiedene Dinge daraus.

Wouh, unser guter Koch hat heute sehr viel Spargel geschenkt bekommen. Was macht er damit? Sagt er etwa: „Ich weiß nicht, was ich mit dem vielen Spargel anfangen soll, ich möchte lieber mehr Hummer auf meiner Karte,“ oder nimmt er den Spargel? Natürlich nimmt er ihn und macht daraus eine Sonderkarte: Stangenspargel, Spargelgratin, Spargelsuppe, Spargellasagne, lauwarmer Spargelsalat und friert den Rest ein.

Und genau so gehen erfolgreiche Unternehmer vor. Sie nehmen was da ist und verfolgen viele Ziele damit, bedienen verschiedene Kundenwünsche.

Fazit: Ist es nicht toll. Solo-Unternehmer sind imstande mit ihren Mitteln die da sind, ohne großen Mehraufwand, ganz verschiedene Ziele zu erreichen, gerade weil sie nicht von den Zielen her denken, sondern von den Mitteln her Entscheidungen treffen. Basis unternehmerischen Handelns ist die Mittelorientierung.

4. Man nehme das was man hinbekommt und hin bekommt an oder:
Nur wer nichts wagt macht keine Fehler und das ist meist der größte.

A propos Spargel. Zu gutem Spargel passt du ganz ausgezeichnet die Hollandaise. Nur ein Meister ist eben nicht vom Himmel gefallen, auch nicht am Kochtopf. Da heißt es üben, Erfahrungen sammeln, nochmal machen, etwas hinzubekommen oder eben nicht. Misserfolge gehören zum Lernen einfach dazu, denn aus ihnen können wichtige Schlüsse gezogen werden. Nur Übung macht den Meister und eine gute Hollandaisse klappt eben besser, wenn wir nach vielen missglückten Versuchen irgendwann routiniert eine hervorragende hinbekommen.

So ist es auch mit Solo-Unternehmern. Es gibt niemanden, dem immerzu alles gelingt und niemanden, der ohne Misserfolge durch Unternehmer-Leben kommt. Lernen wir daraus einen besonderen SelbstWERT zu schöpfen und denken, wenn mal etwas danebengeht, einfach an den guten Koch.

5. Man nehme und teile oder:
Viele Köche teilen sich die Arbeit oder machen Kunden noch satter.

Wer kennt ihn nicht: Den besten Kuchen der Oma. Er hat dieses Besondere, an den kein Kuchen heranreicht, auch wenn man dem Rezept exakt folgt. So macht es doch Sinn, dass zu einem großen Fest die besten Köche und Bäckerinnen, ihre besten Kreationen mitbringen um die Gäste zu beglücken.

So ähnlich gehen doch auch Solo-Unternehmer vor. Sie sagen nicht: „Ich kann alles selbst“, sondern holen sich Experten in die Küche und kreieren entweder ein größeres Buffet, oder backen und kochen neue, noch nie dagewesene Köstlichkeiten, einfach dadurch, dass sie ihre Kenntnisse zusammentun.

Fazit: Solo-Unternehmer haben zwar keine Angestellten, doch wenn Bedarf ist, finden sich im Netzwerk immer Experten, die entweder Lücken füllen, oder durch gemeinsame Kreationen, noch besser Kundenwünsche befriedigen können. In der Ungewissheit verbindliche Kooperationen eingehen, das ist eine ganz besondere Fähigkeit die Unternehmer zu Unternehmer macht.

6. Man nehme was es uns wert ist.

Was ist mir ein Lächeln meiner zufriedenen Gäste wert? Was bin ich bereit zu bezahlen, wenn ich für das heutige Essen doch noch einige Zutaten dazukaufen möchte? Was ist der maximale Verlust, den ich ertragen kann, wenn meine Gäste doch nicht so viel Spargel essen, wie ich für jeden kalkuliert habe?

So ähnlich denken und handeln auch Solo-Unternehmer. Sie kalkulieren nicht ihren maximal erreichbaren Gewinn, sondern überlegen sich, was sie bereit sind, zu investieren. So können sie sich stets an unsichere Bedingungen anpassen, bleiben flexibel und wendig.

Fazit: Erfolgreiche Solo-Unternehmer haben eine besondere, persönliche Einstellung zum Risiko und Ressourcen-Einsatz.

7. Man nehme die „Unsicherheit“ als sicher an oder:
Der gute Koch rechnet mit dem Unberechenbaren.

Waren Sie schon einmal an einem Bankett oder auf einer Gala-Veranstaltung und haben punktgenau ein Mehrgängmenü genießen können, warm, wohlschmeckend und zeitgleich für viele, viele Menschen? Nein, da wurde nicht gezaubert und auch nicht 150% geplant. In einer Küche wird ganz bewusst immer mit dem Unplanbaren gerechnet, weil man aus Erfahrung weiß: Trotz Planung kommt es anders als man denkt. Wie also funktioniert es trotzdem? Gute Köche beherrschen etwas ganz Besonderes.
Sie sind Meister im improvisieren. Fehlt etwas, wird es durch etwas anderes ersetzt; was nicht passt, wird passend gemacht und damit trotz Unsicherheiten und Unwegsamkeiten, trotz chronischem Zeitmangel trotzdem alles gut geht, gibt jeder sein Bestes im hier und jetzt. Jeder konzentriert sich auf seine Sache, behält im Augenwinkel aber die anderen im Blick, verzettelt sich nicht, sondern macht das zuerst, was zuerst gemacht werden muss, setzt Prioritäten, lässt sich nicht ablenken, horcht aber auf den Küchenchef, betreibt Schadensbegrenzung dort wo nötig, sprich bleibt gelassen bei der Sache und macht einen Schritt nach dem Nächsten. Was letztendlich serviert wird, ist das was serviert wird, nicht das, was auf einem Plan stand. Die Unsicherheiten und das Unberechenbare sind Teil des Ergebnisses und stets inbegriffen.

Das einzig sichere im Solo-Unternehmertum ist, dass es auch keine absolute Sicherheit gibt. Pläne sind folglich dazu da, wenn nötig davon abzuweichen, wenn möglich sich daran zu orientieren.

Fazit: Solo-Unternehmer dürfen mit Recht darauf stolz sein, dass sie in der Lage sind mit Unsicherheiten zu leben, denn sie wissen: Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, sie kommt ja erst noch und wenn sie da ist, ist sie keine Zukunft mehr.

Mit diesen 7. gängigen Wertschätzungs-Menüs für Solo-Unternehmer möchte ich schließen. Lassen Sie sich diese Speisen auf der Zunge zergehen und munden. Ich wünsche auf jeden Fall „Bonne appetit“.

Und sollten Sie sich als Solo-Unternehmer mal nicht sicher sein in der Unsicherheit, oder vergessen haben, dass Sie bereits ein guter Koch sind, dann begleite ich Sie gerne ein Stück.

Hier geht es zum Download – Von Mensch zu Mensch.

Ein ausführlicheres Webinar zum Thema finden Sie hier