12 Dimensionen der Mitarbeiterloyalität

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  1. Unternehmenskultur & Ethik. Loyalität gedeiht nur auf dem Boden einer MITmenschlichen Unternehmensethik. Diese Ethik fließt von bottom-down und ist spürbar, sowohl in der Unternehmensatmosphäre, als auch im Umgang miteinander.  Projekte zur Förderung der Mitarbeiterloyalität, sind erst mit einer Analyse der Unternehmenskultur wirklich fruchtbar und nachhaltig wirkungsvoll.
  2. Loyalität durch Fürsorge (Führung). Menschen sind soziale Wesen, die sich gerne mit anderen Menschen vergesellschaften, verbinden und denen es ein inneres Bedürfnis ist, fruchtbare Bindungen auch beizubehalten.
    Loyalität ist hierzu ein Geschenk, welches ein Mitarbeiter seinem Arbeitgeber macht. Dies ist umso wahrscheinlicher, je mehr sich dieser Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht bewusst ist. Was wir unter „Fürsorge“ im Hinblick auf mitmenschliche Führung verstehen, das wird Teil unser beidseitiger grundsätzlichen Verständigung sein.
  3. Emotionen im Business. Menschen sind auch emotionale Wesen. Jedes Denken, jedes Handeln ist gleichzeitig emotional untermauert. Der Mensch kann gar nicht anders unterwegs sein, als emotional, auch wenn uns das häufig nicht bewusst ist und wenn glauben, wenn wir von Ratio sprechen, sind die Emotionen ausgeklammert. Um Loyalität zu fördern, ist es notwendig den Boden für Emotionen im Business zu bereiten, denn nur auf diesem Boden wächst Vertrauen, Treue, Loyalität.
  4. EINstellung—Die „Chemie“ muss stimmen. Ein gelingendes Loyalitätsmanagement beginnt nicht erst, wenn Menschen miteinander arbeiten, sondern bereits im Recruting. Ob jemand loyal sein kann und will, zeigt sich nicht auf dem Papier, sondern bedarf eines erweiterten Blickes auf potentielle Kandidaten. Gerne helfen wir Ihnen insbesondere bei diesem Kriterium, den für Sie richtigen Kandidaten zu finden.
  5. Achtsamkeit und Führungsstil. Menschen möchten gesehen werden, mit dem was sie tun und sind. Das macht deutlich, dass eine moderne, loyalitätsfördernde Führung eine individualisierte Führung sein sollte, die nicht „modernen“ Trends folgt, sondern Erkenntnisse der Pädagogik und Psychologie, sowie Daseinsanalyse mit einbezieht.Gerne unterstützen wir Ihre Führungskräfte darin, sich von einer Führungskraft, hin zu einer Loyalitätsfördernden Führungspersönlichkeit zu entwickeln.
  6. Loyalität förderndes Fehlermanagement. Menschen wollen dazulernen, einen Beitrag leisten. Doch Menschen lernen weder durch Zwang, noch durch permanente Kritik. Kein Mensch bleibt einem Menschen gegenüber loyal, der außer Fehlern nichts anderes mehr erkennen kann. Eine loyalitätsförderne Fehlerkultur ist leicht zu lernen und sorgt nachhaltiger für eine tragfähige Mitarbeiterloyalität, als viele „aufgesetzte“ Kommunikationsmethode.
  7. Privatsache. Der Blick über den TellerrandMenschen sind unteilbar. Das bedeutet, dass der Privatmensch vom Berufsmensch nicht zu trennen sind. Probleme und Schwierigkeiten in einem Lebensbereich färben folglich auf den anderen Bereich ab, ebenso, wie positve Ereignisse unmittelbare Auswirkungen haben auf das ganze Leben eines Menschen. Unsere Angebote machen von gängigen Grenzen nicht halt, sondern nehmen den Menschen als das ernst und wahr, was er ist, nämlich ein ganzer Mensch.
  8. Gesundheitsmanagement – denn nur gesunde Mitarbeiter sind loyale Mitarbeiter. Burnoutgefährdung, zunehmende Krankheitsanfälligkeit, steigende Fehltage sind immer ein Indiz für eine Notsituation, die den Menschen als Ganzes betrifft. In Unternehmen, in denen aktiv etwas für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter gemacht wird und wo aktiv für das „Wohl“ der Belegschaft gesorgt wird, halten ihre Mitarbeiter deutlich länger in der Firma.Loyalitätsmanagement ist für uns eng mit betrieblicher Gesundheitsförderung verknüpft. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen, in Kooperation mit unseren Partnern dazu ein tragfähiges Konzept.
  9. Bindung und Verbindung. Aus internationalen Studien der Pädagogik, der Psychologie und neuerdings auch aus dem Coaching belegen, was sehr einleuchtend ist. Es gibt keinen wichtigeren Erfolgsparameter, als das Bindungsverhalten zwischen Menschen. Wie ein Chef mit seinem Angestellten umgeht, wie ein Therapeut mit seinem Patient , wie ein Elternteil mit einem Kind oder ein Coach mit seinem Coachee, wie Menschen miteinander in Beziehung gehen, ist entscheidend nicht nur für den Grad der Bindung, die Bindungsstärke, sondern auch für ein gemeinsam angestrebtes Ziel.
  10. Freiwillige Treue als Geschenk. Loyalität hat nichts mit Zwang zu tun, oder mit „Einklagen“. Loyalität wächst und gedeiht nur auf der Basis absoluter Freiwilligkeit. Es ist ein Geschenk.
  11. Ermutigung statt Bonussystem. Loyalität ist auch nicht „erkaufbar“. Wir wissen aus der Forschung, dass Bonussysteme und „Geschenke“ zwar die Stimmung heben, aber keinesfalls automatisch zu Loyalität führen. Bei den meisten Mitarbeitern ist eher mit dem Gegenteil zu rechnen. Wir setzen in unseren Maßnahmen auf das Grundprinzip der Ermutigung.
  12. Loyalität durch SINN und WERT. Wer nicht weiß, was seine Arbeit für einen Sinn macht und im Großen und Ganzen für einen Wert einnimmt, der kann auf Dauer auch nicht wirklich loyal sein.

 

In all unseren Angeboten berücksichtigen wir diese 12 Dimensionen und stehen Ihnen für einzelne Aspekte auch mit gezielten Fortbildungsmodulen, Vorträgen oder ganzen Projektdesigns zur Seite. Sprechen Sie uns an.

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